Gesundheitskommunikation mit PR-Kampagnen

Grafik und Illustration in der Gesundheitskommunikation
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Praxismarketing und Praxis-PR
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Wirksame Kommunikationskampagnen im Gesundheitsbereich

Ein Ziel der Gesundheitskommunikation mit PR-Kampagnen ist oft die Imagebildung von Gesundheitseinrichtungen oder Experten. PR-Kampagnen können auch Maßnahmen zur Gesundheitsförderung sein und informieren oder aufklären. Gesundheitsthemen sind in den Medien sehr präsent. – Aber welche Wirkung geht von redaktionellen Beiträgen, Ratgebersendungen, Broschüren oder Online-Spots aus? Und lässt sich die Wirkung steuern und verstärken?

 

Akteure der Gesundheitskommunikation

Die Impulse auf den Rezipienten (Interessenten, Patienten) gehen von verschiedenen Akteuren der Gesundheitskommunikation aus. Exemplarisch seien hier genannt:

  • Gesundheitseinrichtungen, wie Kliniken, Praxen
  • Interessenverbände, wie Ärzteverbände, fachspezifische Verbände
  • Pharmaindustrie, Arzneimittelhersteller, Pharmaforschung
  • Gesundheitspolitik, wie Kommunen, Parteien
  • Kostenträger, wie Krankenkassen, Krankenversicherungen, Berufsgenossenschaften
  • Soziales Umfeld, wie Familie, Nachbarn, Freunde – Gesunde und Kranke

Mittler sind häufig Fach- und Publikumsmedien, aber auch eigene Veröffentlichungen auf der Webseite, in Flyern oder in sozialen Netzwerken. Sie spielen für die Gesundheitskommunikation mit PR-Kampagnen eine wichtige Rolle.

Das Geheimnis der Zielgruppen

Die richtige Ansprache und Erreichbarkeit der Zielgruppen sind wesentliche Faktoren für die Wirksamkeit von Gesundheitskommunikation mit PR-Kampagnen. Im Gesundheitssektor spielen zudem individuelle Einstellungen des Rezipienten, Betroffenheit und psychosoziale Komponenten eine große Rolle. Persönliche Eigenschaften wie Ängstlichkeit oder die Selbstwirksamkeitserwartung beeinflussen den Erfolg ebenso, wie das Wissen über Gesundheit und Krankheit.

Transformation Ihrer Botschaften

Zielgruppen lesen stark interessengeleitet. Nur für sie aktuelle Themen erlangen ihre Aufmerksamkeit. Durch die Vielzahl der Informationen werden Themen abhängig von der eigenen Einstellung und persönlichen Relevanz selektiv wahrgenommen. Ist die Zielgruppe zu breit gefasst, erreicht eine Informationskampagne sehr unterschiedliche Wirkungsgrade. Selbst bei hoher Wirkungsintensität lassen manche Botschaften aufgrund von Einstellungen und Erfahrungen einen Interpretationsspielraum. Je nach Kontext bleibt die Transformation einer Botschaft individuell. Kommt die Information im Sinne des Absenders beim Empfänger an, bleibt noch offen, ob und in welchem Maße beispielsweise eine Verhaltensänderung folgt.

Informierte Entscheidung in Gesundheitsfragen

Gesundheitskommunikation mit PR-Kampagnen zur Imagebildung oder zu Gesundheitsthemen sind stets eine Chance der Einflussnahme. Informierte Menschen agieren in Gesundheitsfragen anders, als nicht informierte. Sie entscheiden oder handeln bewusst – ein gutes, aber schwer evaluierbares Ziel einer Gesundheitskampagne.

Wirksamkeit von PR-Kampagnen verstärken

Ein fundiertes Kommunikationskonzept und gezieltes Agendasetting ermöglichen, Gesundheitsthemen in eine wirkungsvolle Dramaturgie zu bringen. Die Wirksamkeit und Effizienz einer Kampagne wird durch die Nutzung verschiedener Kommunikationskanäle erhöht und von der Dauer der Kommunikationsaktivitäten beeinflusst. Komplexe Themen können vereinfacht und schrittweise vermittelt werden. Eine gute Visualisierung durch Grafiken, Skizzen oder kleine Filme erleichtern den Zugang zu Gesundheitsthemen und können sperrige Themen etwas emotionalisieren.

Gesundheitskommunikation im Dialog

Interaktionsmöglichkeiten und eine leichte Verständlichkeit erhöhen die Wirksamkeit von Gesundheitskommunikation. Besteht die Möglichkeit, ein Feedback zu geben oder in Dialog zu treten, kann bei richtiger Ansprache eine starke Wirkung von Gesundheitskommunikation erzielt werden. Über eine Anschlusskommunikation lässt sich die Botschaft vertiefen oder in den individuellen Kontext bringen, aus dem dann effektive Handlungen ableitbar sind. Ideal ist die Kombination von medialer und interpersoneller Kommunikation. Gute Ratgeberformate sind eine wertvolle Ergänzung und Unterstützung der Arzt-Patienten-Kommunikation.

Drei Fragen zum Wirksamkeitspotenzial von Gesundheitskommunikation mit PR-Kampagnen:

  • Werden die richtigen Worte für die zielgruppenspezifische Ansprache gefunden?
  • Lässt sich ein Dialog eröffnen und nachhaltig fortführen?
  • Wie wird die Anschlusskommunikation gestaltet?

Lesen Sie mehr über Gesundheitskommunikation mit PR-Kampagnen auf www.queisser-pr.de, Agentur für Gesundheitskommunikation in Berlin

Eva Queißer-Drost
Eva Queißer-Drost
PR-Beraterin, Business Coach, Autorin - bloggt hier zu Gesundheitskommunikation

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